FDP Parteitag -

15.05.2009

Wi kütt dat, wi mok dat – Rösler erhofft sich Signal des Aufbruchs

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Philipp Rösler sorgte für einige Lacher
(15.05.2009) Wer glaubt, dass US-Präsident Barack Obama mit seinem „Yes we can“ einen neuen, bahnbrechenden Satz geprägt hat, muss sich spätestens seit der Begrüßungsrede des niedersächsischen Wirtschaftsministers, Phillip Rösler (FDP), auf dem FDP-Bundesparteitag in Hannover eines Besseren belehren lassen. Mit der plattdeutschen Weisheit „Wi kütt dat, wi mok dat“ (wir können das, wir machen das) schwor Rösler die Delegierten auf einen erfolgreichen Parteitag im Superwahljahr ein. Wie schon vor 20 Jahren auf dem Vereinigungsparteitag der gesamtdeutschen Liberalen, erhofft sich der Niedersachse in Zeiten der Krise ein Aufbruchssignal vom diesjährigen Parteitag.

Phoenix-Livestream vom FDP-Parteitag


In seiner Begrüßungsrede warb der niedersächssiche Wirtschaftsminister Phillip Rösler für sein Bundesland. „Im Winter Skifahren, im Sommer im Meer baden“, da sei man sogar dem Urlaubsland Nummer Eins der Deutschen, Österreich, eine Nase voraus. Auch in der Wirtschaftspolitik sei Niedersachsen Spitze. Neben Großkonzernen wie Continental, Volkswagen oder Salzgitter Stahl finde man viele kleine und mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat der Wirtschaft bildeten.


Bilder kann vergrößert werden Während die vermeintlichen Volksparteien nur auf die großen Konzernen schielten, kämpfe die FDP für den Mittelstand. Eine „Geisteshaltung, der sich die Liberalen in besonderer Weise verpflichtet fühlen“, betonte Rösler.



Wie schon auf dem Vereinigungsparteitag der FDP vor 20 Jahren in Hannover, als sich die Liberalen aus Ost und West zur gesamtdeutschen FDP vereinigten, erhofft sich Rösler vom diesjährigen Parteitag ein Signal des Aufbruchs. Gerade in Zeiten der Krise müsse man den Menschen Mut machen. Rösler zeigte sich überzeugt, das dies gelingen könne. Denn wie der Niedersachse weiß: „Wi kütt dat, wi mok dat“!
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